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Donnerstag, 15. April 2021
Austria Cup
03.01.2014

Winter-Austriacups in Villach


Thomas Ortner - Platz 2 und 3

Thomas Ortner - Platz 2 und 3

Markus Rupitsch - Platz 2

Markus Rupitsch - Platz 2

Thomas Jöbstl im Einzel auf Platz 3

Thomas Jöbstl im Einzel auf Platz 3

Thomas Jöbstl siegt im Team mit Philipp Orter

Thomas Jöbstl siegt im Team mit Philipp Orter

in der Servicezone wurden die Schi eiligst präpariert

in der Servicezone wurden die Schi eiligst präpariert

Noa Mraz

Noa Mraz

Maxi Melbinger

Maxi Melbinger

Start des Langlauf-Rennens bei strömendem Regen

Start des Langlauf-Rennens bei strömendem Regen

Trotz sehr widriger Wetterverhältnisse konnten wir in der Villacher Alpenarena drei Austriacup-Bewerbe durchführen - zwei für die Jugend-, Junioren- und Allgemeine Klassen, einen für die SchülerInnen als Ersatz für den Bewerb in Murau. Bei den ersten zwei Bewerben spielte das Wetter noch mit, und die K90-Schanze präsentierte sich in sehr gutem, kompaktem Zustand. Das nützte Thomas Ortner aus, der bei den Junioren zweimal am Stockerl stand. Und auch der Kombinierer Thomas Jöbstl tat es ihm nach - nach einem dritten Platz siegte er mit Philipp Orter im nachfolgenden Teamsprint.

Genau 2 Nächte standen temperaturmäßig zur Verfügung, den Anlauf der K90 zu beschneien. Am Donnerstag wurde die Spur von zahlreichen Helfern aus Klagenfurt und Velden gemeinsam mit den Alpenarena-Mitarbeitern hergerichtet, danach der Aufsprung präpariert und markiert.

Hier muß ich den großartigen Einsatz unseres Obmanns Dietmar Ortner hervorheben, der seit Weihnachten täglich in der Arena war und neben den ganzen organisatorischen Belangen tatkräftig bei den mühsamen Arbeiten auf der Schanze zupackte. Tonangebend war dabei Heinz Kuttin, der nicht nur jeden Tag der Erste auf der Schanze war, sondern mit seiner ganzen Erfahrung gemeinsam mit den Experten der Alpenarena das nötige Know-How lieferte, um die Schanzen wettkampftauglich zu machen. Danke an alle, die dabei geholfen haben!

Freitags eröffneten die Athleten den Wettkampf mit dem Springen auf der K90.

Markus Rupitsch verpasste nach zwei guten Sprüngen nur knapp das Podest, das von Martin Diess (Szb), Patrick Kogler (T) und Michael Falkensteiner (OÖ) eingenommen wurde. Mika Schwann kam mit Platz 9 unter die besten 10, Martin Stattmann erreichte Platz 20.

Thomas Ortner, der in Villach immer schon gut gesprungen ist, lag nach dem ersten Durchgang der Junioren in Führung, und unterlag im Finale dem Vorarlberger Patrick Streitler nur um einen Punkt. Dritter wurde Stefan Huber aus Salzburg.

Auch die Kombinierer absolvierten auf der K90 den ersten Teil ihrer Aufgabe. Hier waren Janni Reisenauer (Szb, Jugend), Fabian Steindl (T, Junioren) und Mathias Hochegger (T, AK) die Klassensieger. Thomas Jöbstl gelang mit 86 Metern ein Sprung auf Platz 7, Noa Mraz verpatzte und erreichte nach einem guten Probedurchgang nur Rang 19. Philipp Kuttin landete auf Platz 25, Samuel Mraz auf 29. Dazu muss angemerkt werden, dass diese Platzierungen klassenübergreifend sind, also Jugend, Junioren und Allgemeine Klasse ein gemeinsames Ergebnis haben.

Im Kombinations-Langlauf über 10km packten unsere Kombinierer ihr Können aus. In der Jugendklasse lief Philipp Kuttin mit zweitbester Laufzeit (26:31) auf Rang 5, und Samuel Mraz, der in der letzten Abfahrt einen Sturz verbuchte, erreichte das Ziel auf Rang 8.

In der Juniorenklasse lief Thomas Jöbstl lange Zeit in einer sehr starken Gruppe, die mit hohem Tempo nach vorne brauste (Marco Pichlmayer, Alexander Brandner und Martin Fritz). Gegen Ende konnte er sich gegen Martin Fritz (Stm) durchsetzen und überquerte die Ziellinie nach Fabian Steindl (T) und Philipp Orter (K) auf Platz 3.
Noa Mraz bildete mit Bernhard Flaschberger ein durchzugsstarkes Duo, bis Berni im Anstieg der vierten Runde den Turbo zündete und Noa stehen ließ. Trotzdem lief er ein starkes Rennen auf Platz 8.

Am Samstag stand ein Teamsprint der Kombinierer (2 x 7.5km) sowie ein zweiter Bewerb für die Spezialspringer auf der 90 Meter-Schanze auf dem Programm.

Bei den Spezialspringern der Jugendklasse musste sich Markus Rupitsch nur dem Salzburger Martin Diess geschlagen geben. Mika Schwann sprang auf Platz 5, Martin Stattmann landete auf Platz 22.

Und Thomas Ortner machte bei den Junioren sein erfolgreiches Wochenende perfekt - Platz 3 hinter Patrick Streitler (V) und Phillip Aschenwald T).

Im Teamsprint der Kombinierer gehen die Athleten paarweise an den Start.
Ein spannendes Format, da die Sportler im Langlauf immer abwechselnd in die Strecke gehen und eine Runde (hier 1.5km) jeweils 5x in vollem Tempo durchlaufen (7,5km pro Athlet, 15km insgesamt). Nicht nur für die Sportler eine Herausforderung, auch die Serviceleute hatten alle Hände voll zu tun, nach jeder Runde die Schi wieder zu Raketen zu präparieren. Günther Csar und Günther Chromecek vom ÖSV übernahmen die Koordination der Wechselzone, in der die Athleten den Lauf an ihren Teampartner übergaben. Auch eine Herausforderung, aber alles klappte perfekt.

Kärnten 1 setzte sich aus Philipp Orter und Thomas Jöbstl zusammen. Nach einem Sprung auf Platz 5 starteten die beiden eine Aufholjagd in der Loipe. Mit Laufbestzeit (31:43.9) erreichte das Duo als erstes das Ziel. Nur AK 1 (Pichlmayer/Brandner) war schneller, die Allgemeine Klasse wurde aber gesondert gewertet.

Noa Mraz bildete mit David Wiegele das Team Kärnten 2. Nach dem Springen auf Platz 7, kamen sie im Langlauf auf Rang 6 ins Ziel.

Kärnten 3 mit Philipp Kuttin und David Aigner startete auf Platz 12 ins Langlaufrennen, das sie sehr engagiert in Angriff nahmen. Am Ende schaute Platz 8 heraus.

Kärnten 4 setzte sich aus Samuel Mraz und Mario Uran zusammen. Sie starteten auf Platz 14 und beendeten das Rennen auf Rang 12.

SchülerInnen

Ursprünglich war für die Schüler und Schülerinnen am Samstag ein offizielles Training und am Sonntag ein Bewerb eingeplant. Schauderhafte Wetterprognosen für Sonntag ließen die Organisatoren kurzfristig umplanen, und so fand auch das Springen der Schülerklassen auf der K60 schon am Samstag abends statt.

Das ging natürlich nur mit der Zustimmung der Verbandstrainer, die sich aber sehr kooperativ zeigten und die Änderung im Ablauf mittrugen. Danke für die Spontaneität!

Die SchülerInnen starteten am späteren Nachmittag bereits bei Nieselregen, der nach und nach stärker wurde. Ein eilends aufgestelltes Zelt am Ablauf der K60 verbesserte die Situation der Springer ein wenig.

Bis zum zweiten Wertungsdurchgang wurden die Wetterbedingungen immer widriger, Nebel und zunehmende Dunkelheit erschwerten den Athleten den Wettkampf zusätzlich. Deren Leistungen kann man gar nicht genug hervorheben, die jungen Sportler haben dem Wetter getrotzt und einen tollen Wettkampf abgeliefert!

Bei den Schülern 1 war Maximilian Melbinger am Start. Mit 50.5 und 56.5 Metern zeigte er ganz ordentliche Sprünge auf Platz 17. Valentin Hauler sprang mit zweimal 50 Metern auf Platz 28. Martin Eixelsberger landete auf Platz 29, Markus Müller auf 43 und Thomas Mayr auf Platz 48.

Bei den Schülern 2 verpasste Mika Schwann knapp das Podium. Mit 220.5 Punkten wurde er hinter Noah Valtiner (Szb), Dominik Schwei (K) und Julian Wackernell (T) Vierter. Martin Stattmann schaffte es auf Platz 11. Alexander Biasio schloss mit Platz 53 ab.

Nach diesem Monsterprogramm am Samstag durften die Sprungrichter und die Ewoxx-Techniker nach 392 (!!) Wertungssprüngen endlich den Sprungrichterturm verlassen.

Das Langlaufrennen der Kombinierer fand am Sonntag bei strömendem Regen statt. Die Loipe war dennoch in einem sehr guten Zustand.

Die Schüler 1 und die Schülerinnen liefen vier mal 1km, die Schüler 2 viermal die 1,5km-Runde, also 6 Kilometer.

Maxi Melbinger lief bei den Schülern 1 auf Platz 11 (13:27.3), Valentin Hauler auf Platz 14. Martin Eixelsberger beendete den Lauf auf Rang 18, Markus Müller auf Platz 24 und Thomas Mayr auf Platz 25.

Bei den Schülern 2 war unser bester Mann im Feld Mika Schwann auf Platz 6, Daniel Eixelsberger kam als sechsundzwanzigster ins Ziel. Das Rennen gewann der Steierer Mika Vermeulen mit einer tollen Zeit (14:39.8) vor seinem Landsmann Johannes Gschier und dem Tiroler Dominik Terzer.


 

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