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Donnerstag, 15. April 2021
02.02.2017

Wieder Team-Gold für die Kombinierer in Utah


das WM-Team der Kombinierer (Foto: ÖSV)

Flower Ceremony in Soldier Hollow. Österreich gewinnt vor Frankreich und Tschechien

Zum vierten Mal in Folge schafften die österreichischen Kombinierer bei der Junioren-WM in Park City/Utah den Sprung ganz nach oben aufs Stockerl. Samuel war als Startspringer und -läufer in einem sehr spannenden, über weite Strecken recht knappen Rennen am Erfolg beteiligt. Österreich siegte vor Frankreich und der Tschechischen Republik. Samuels Gefährten waren Marc-Luis Rainer, Florian Dagn und Mika Vermeulen, der als Schlussläufer das Rennen schon bald für sich entscheiden konnte.

Zuvor war er mit überragender Bestzeit im HS100/10km-Rennen von Platz 29 zur Silbermedaille gelaufen.

Samuel konnte beim hohen Tempo in der kräfteraubenden Strecke nicht mithalten, er fiel vom 22. auf den 26. Platz zurück.
Dafür konnte er sich aber im Teambewerb revanchieren. Mit einem sehr sauberen 92 Meter-Satz auf der Schanze schaffte er eine gute Basis für das Team, seine Kollegen ließen sich nicht lumpen und zeigten allesamt gute Sprünge. Auf Platz 4, mit nur 23 Sekunden Rückstand auf die führenden Japaner, gingen sie hinter Deutschland und Frankreich zeitgleich mit den Tschechen ins Langlaufrennen.

Bald schon kristallisierte sich das spätere Podium heraus, das aus Frankreich, Österreich und Tschechien bestand. Der Deutsche Maximilian Pfordte war bei seinem Aufsprung gestürzt und dürfte sich am Knie verletzt haben. Er musste den Auslauf auf der Bahre verlassen. Trotzdem trat er zum Langlaurennen an, mit einer Schiene zum stabilisieren des Beines. Daher konnte er das schnelle Tempo der Spitzengruppe nicht mithalten.

Erst nach der letzten Übergabe konnte sich Mika Vermeulen deutlich absetzen, dafür war das Rennen um Platz 2 zwischen Frankreich und Tschechien bis auf die Zielgerade völlig offen.

Auch die Spezialspringer hatten am Mittwoch bereits ihren Einzelbewerb auf der HS100. Markus Rupitsch war als zehnter der beste Österreicher. Mika Schwann landete direkt hinter Clemens Leitner auf Rang 20.

 


 

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