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Montag, 24. Januar 2022
Training
14.07.2009

Trainingskurs in Murau


Gleich in den ersten Tagen der Sommerferien fuhr die Klagenfurter Schisprung-Gemeinschaft auf Trainingskurs. Das Ziel war Murau mit seiner kleinen, feinen Schanzenanlage (W20 und W35 - die W50 hat keine Matte). Fast alle der jungen Athleten waren dabei, ebenso viele Eltern, sodaß für genug Spaß und Unterhaltung jederzeit gesorgt war.

Tag 1

Wir reisten am Samstag früh direkt zur Schanzenanlage in Murau an. Die erste Trainingseinheit verlief noch fast im Trockenen, was nach der langen Regenzeit der letzten Wochen eine wohltuende Abwechslung war.
Die jüngsten Springer - Tom Mayr, Markus Müller und Maximilian Melbinger - mußten gleich einmal die erste Mutprobe hinlegen: die 20-Meter-Schanze sieht viel größer aus als aus Klagenfurt gewohnt, es kostete einige Überwindung, sich in die Anlaufspur zu begeben. Aber nach ein paar Versuchen standen alle fest auf den Skiern...

Die Mittagspause verbrachten wir in unserer Unterkunft - dem Jugendsportheim auf der Frauenalpe. Rauf auf den Berg - zahllose Serpentinen führten immer höher ins Gebirge, was sich aber absolut auszahlte! Eine große und vor kurzem renovierte Anlage mit allem Drum und Dran - Mehrzweckplatz, Turnhalle, Kegelbahn - in höhenluftiger Einzellage, mit guter Küche und ehrlich freundlichen Gastgebern - was braucht man mehr?

Am Nachmittag gab's die nächste Trainingseinheit auf der Schanze.

Danach und in so gut wie jeder freien Minute der nächsten 4 Tage wurde Fußball gespielt, mal ernster, mal weniger ernst, mal mit Erwachsenen, mal mit Mädchen, mal nur mit Schispringern....

Erstaunlich, wieviel Energie nach einem harten Trainingstag noch immer vorhanden ist!!

Tag 2

Die Schanzenanlage war wegen eines Fußballtourniers nicht verfügbar, es gab als Alternativprogramm eine Wanderung auf den Gipfel der Frauenalpe. Nach anfänglichem Nicht-so-ganz-davon-überzeugt-sein einiger weniger Expeditionsteilnehmer verbreitete sich aber bald schon richtig gute Stimmung - die Magie des Bergwanderns zeigte ihre Wirkung. Nach etwas mehr als einer flotten Stunde bergauf war das Ziel erreicht. Ein toller Panoramablick und die mitgebrachte Jause machte die Rast auf der Gipfelalm zum Vergnügen.

Abwärts gings im Sauseschritt, danach gabs - Fußball....

Am Nachmittag war Inline-Skaten angesagt, auf dem Mur-Radweg mit Heinz und Dietmar. Letzterer machte vor, was man nicht machen sollte, nämlich mit Vollspeed stürzen. Große Abschürfungen und ein dicker Bluterguss zieren seitdem Dietmars Oberschenkel.

Tag 3

Vormittags und nachmittags Training auf der Schanze. Mittlerweile kamen schon alle mit den Schanzen gut zurecht, sodaß es an die Feinarbeit gehen konnte.

Am Nachmittag wurde statt einem normalen Training ein interner Wettbewerb gestartet. Paarweise wurden immer ein großer Springer und sein Schützling (alle jüngeren Kinder durften sich am ersten Tag einen älteren Partner auswählen, der ihnen bei Bedarf mit Rat und Tat zur Seite stehen sollte) zusammengewertet - alle Kleinen von der W20, alle Größeren von der W35.

Abends mußten die Paare in einem Hallen-Fußballtournier ihr Können unter Beweis stellen, sowie in einem Wettkegeln soviel Punkte wie möglich sammeln.

Das Endklassement setzte sich aus den Punkten der 3 Einzeldisziplinen zusammen, und am Abschlußtag gabs dazu eine kleine Siegerehrung.

Tag 4

Glühendheißer Tag im Skisprungstadion. Da wurde bei den Springern das restliche Fett ausgelassen, sie kämpften sich mit großem Elan die zahlreichen Stufen zum Balken hinauf.

Die Mittagspause verbrachten wir im gleich unter der Anlage befindlichen Bad, wo ein sehr kühler Badeteich die Athleten und Betreuer wieder auf Betriebstemperatur brachte. Nach Pizza und langem Relaxen im Schatten und im Wasser gings zur letzten Trainingseinheit auf die Schanze. Da gabs zwischendurch schon auch mal Szenenapplaus und bewundernde Blicke von ein paar Mädels , die nebenan auf dem Fußballfeld eigentlich Fußball spielen sollten (vor allem für die größeren Springer). Das motiviert!

Zum Abschluß dann die Siegerehrung. Jedes Team bekam eine kleine (die Sieger Daniel Eixelberger/Noa Mraz eine größere), süße Aufmerksamkeit für die tollen Leistungen, die alle ohne Ausnahmen erbracht haben. Das Zusehen war auf jeden Fall ein Spaß, das Mitmachen sicher auch.

Die Heimreise verlief ohne Probleme, zurück bleiben 4 lustige und schöne Tage, die Heinz Pickelsberger und Dietmar Ortner ganzganz toll organisiert haben. Jetzt aber ab in den Sommer!


 

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