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Donnerstag, 15. April 2021
Österreichische Meisterschaften
21.02.2011

Drei Meistertitel für Kärnten


Das Team bei den Österreichischen Meisterschaften

Das Team bei den Österreichischen Meisterschaften

Siegerteam der Kombinierer Schüler 1: Mika Schwann, Philipp Kuttin, Samuel Mraz

Siegerteam der Kombinierer Schüler 1: Mika Schwann, Philipp Kuttin, Samuel Mraz

Gold für die Kombinierer Schüler 2: Christoph Grubelnik, David Aigner und Noa Mraz

Gold für die Kombinierer Schüler 2: Christoph Grubelnik, David Aigner und Noa Mraz

Bei den Österreichischen Schülermeisterschaften in Murau konnten sich die Kärntner Kombinierer und Schispringer hervorragend in Szene setzen. Zwei Titel im Teamsprint (Schüler 1 und Schüler 2) sowie der Einzeltitel im Springen der Schülerinnen gingen an Kärnten. Darüberhinaus gab es 4 Silbermedaillen und 2 Bronzene. Ein erfolgreiches Finale des OMV Austriacups also, bei dem auch die Athleten aus Klagenfurt einen kräftigen Anteil beitrugen.

So waren Mika Schwann und Samuel Mraz am Erfolg in der Schüler 1-Klasse beteiligt, sie bildeten mit Philipp Kuttin vom SV Villach das Siegerteam der Schüler 1. Mika sprang sehr gut und konnte sich auch in der Loipe gut in Szene setzen. Samuel konnte im Springen nicht überzeugen, lieferte aber im Langlauf ein tolles Rennen und kam zeitgleich mit dem Führenden Tiroler zur Ãœbergabe an den Mittelmann Mika Schwann, der kaum an Boden verlor. Schlußläufer Philipp Kuttin setzte sich innerhalb weniger Sekunden an die Spitze und konnte souverän den Sieg heimlaufen.

Philipp konnte auch im Einzelbewerb am Sonntag seine Leistung zeigen und gewann Silber in der Kombination, vor Mika, der mittlerweile nicht nur auf der Schanze brilliert. Auch Samuel hatte eine Tagesbestleistung vorzuweisen: er war der Kombinierer mit den allermeisten Überholmanövern, er lief aus der 27ten Startposition auf Rang 10 vor und machte somit 17 Plätze gut.

Bei den Schülern 2 war es Noa Mraz, der gemeinsam mit den beiden Villachern David Aigner und Christoph Grubelnik Gold im Teamsprint holte. Nach guten Sprüngen von Noa und David konnte Christoph Grubelnik im Langlauf seine Stärken ausspielen und gab das Tempo vor. David Aigner war auch in der Loipe gut drauf und übergab an zweiter Stelle liegend an Schlußmann Noa Mraz. Der hatte leichtes Spiel, übernahm die Führung und konnte fast eine dreiviertel Minute vor den Verfolgern das Ziel erreichen. Da blieb genug Zeit zum Feiern mit den Mannschaftskollegen! 

Tags darauf konnte sich Noa noch Silber in der Einzel-Kombination erkämpfen.

Er liegt damit auch in der OMV Austriacup-Gesamtwertung an zweiter Stelle hinter Bernhard Flaschberger, beide werden nächstes Wochenende auch bei den OPA-Spielen in Deutschland mit europäischer Konkurrenz um die Medaillen kämpfen.

Den männlichen Spezialspringern ging es an diesem Wochenende nicht so gut, als beste Platzierung erreichten sie im Team der Schüler 1 (ebenfalls mit Beteiligung von Mika Schwann) Platz 4. Allerdings war auch der Top-Springer der Schüler 2, Markus Rupitsch, krank und trat mit Fieber an. Das Team Schüler 2, in dem auch Christofer Kemperle mitsprang, erreichte Platz 7.

Im Einzelspringen konnte sich Mika Schwann auf den fünften Rang und damit vor Marvin Ruhdorfer aus Villach platzieren, der sein bestes Austriacup-Ergebnis erreichten konnte.

Ganz anders ging es bei den Schülerinnen tags darauf zu: Lisa Wiegele aus Achomitz-Zahomc konnte ihren ersten Austriacup-Sieg im Springen feiern, gefolgt von Sonja Schoitsch. Diese behielt ihren Platz auch in der Kombination bei, nur Lisa fiel auf Platz 3 zurück. Ihren Platz an der Spitze des Classements nahm Chiara Hölzl aus Salzburg ein. 

Die Verhältnisse auf der Schanze waren auch recht schwierig, da die hohen Temperaturen dem Anlauf schon zugesetzt hatten - so konnte am zweiten Tag auch nur noch ein Wertungsdurchgang gesprungen werden. Ein großes Lob aber an den Veranstalter WSV Murau, der vor allem für die Kombinierer die schwierige Schneesituation sehr gut meisterte. Der Langlauf im Teambewerb am Samstag wurde extra erst für 18:30 Uhr angesetzt. In der Pause davor sanken die Temperaturen, und die Pistenprofis zauberten aus Schneematsch eine anständige Loipe - Respekt!

Super gewerkelt hat auch Servicemann Klaus Ofner, der ja die Bedingungen in seiner Ursprungsstadt wie seine Hosentasche kennt (und vermutlich jedes Schneekörnchen beim Namen...). Er gab den Kärntner Athleten richtige Raketen an die Füße, sie dankten es ihm mit den Goldenen!

Den Löwenanteil an dem Erfolg hat natürlich der Trainer der Mannschaft, Heinz Kuttin, der die Leistungen professionell herausgearbeitet hat - er freute sich sehr mit seinen Jungs!


 

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